Ich mag es ja, wenn Filme sich nicht so einfach auf ein Zielpublikum festlegen lassen und den Mut haben, Genre-Grenzen zu überschreiten. Mit "Coraline", "ParaNorman" und "Frankenweenie", der letzte Woche endlich auch in Deutschland angelaufen ist, liegt nun schon der dritte Film vor, der im Laufe der letzten vier Jahre entstanden ist und klassische Stop-Motion-Technik, eine Kindergeschichte und Horrorelemente wunderbar verbindet. Im film-dienst 2/2013 ist unter dem Titel "Von Ängsten und wie man sie überwindet" ein Text von mir darüber erschienen, wie Zombies und Monster im Stop-Motion-Film ein neues Zuhause und ein neues Publikum finden – nämlich ausgerechnet Kinder, die vor diesen Schreckgestalten immer behütet werden sollten.

Weitere Texte zu "Frankenweenie" von mir gibt es auch bei fluter und in der Kinderfilmwelt. Besonders spannend bei der Kinderkritik: Hier werden die Filme von Kindern selbst kommentiert – ganz ehrlich und auf den Punkt gebracht.

Untote Puppen